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Monodiät: Was sie ist und wie ich sie im Alltag nutze

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Ein Blogbeitrag von:
Monika Gungl
Letzte Änderung:
29. September 2026
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Eine Mahlzeit, ein Lebensmittel – das ist die Monodiät. Viele kennen sie als radikale Abnehm-Diät: tagelang nur Äpfel oder nur Kartoffeln. So meine ich sie nicht. Für mich ist die Monodiät eine einfache Art, meiner Verdauung zwischendurch eine Pause zu gönnen – zum Beispiel mit einer Mahlzeit nur aus Gurken oder Tomaten – oder morgens aus Melone.

Heute hört man viel über die Monodiät.

Aber was heißt das eigentlich? Nur ein weiterer Trend? Was sind die Vorteile und wie macht man das?

Monodiäten sind eine sehr natürliche und alte Art zu essen. Früher aßen die Menschen nicht so viele verschiedene Lebensmittel wie heute. Wenn sie Hunger hatten, gingen sie zu einem Baum oder Strauch und aßen die Früchte oder Beeren, bis sie satt waren, und dann gingen sie weiter.

Im Supermarkt gibt es heute eine riesige Auswahl an Lebensmitteln! Wenn ich einkaufe, sehe ich immer Einkaufswagen voll mit Fast-Food. Aber in meinem Korb liegt nur Obst und Gemüse. Bei den anderen sehe ich eine endlose Palette: Milchprodukte, Pommes, Pralinen, zuckerhaltige Getränke, Nudeln, industriell hergestellte Fertiggerichte, Wurst und natürlich Süßigkeiten über Süßigkeiten. Wir brauchen diese Lebensmittel eigentlich nicht.

Diese Lebensmittel machen uns auf Dauer eher müde als satt. Die Rolle des Essens hat sich über die Jahre sehr verändert. Essen ist für viele eine Art Ersatzbefriedigung geworden – eine Form von emotionalem Essen.

Monodiät: Was ist das?

„Mono“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „allein“ oder „einzeln“. Bei einer Monodiät isst man nur eine Art von Lebensmittel ohne Zusätze und Gewürze.

Zum Beispiel nur Papaya zum Mittagessen, oder nur Wassermelonen, oder nur grüner Saft, nur Bananen oder nur Äpfel.

Das klingt vielleicht seltsam. Viele denken, sie könnten nicht nur eine Sorte Essen, wie Bananen, essen und dann satt und zufrieden sein. Ich habe das früher auch gedacht.

Bei jedem Mittagessen hatte ich immer mindestens eine Suppe und ein Hauptgericht. Das Hauptgericht war meistens eine Mischung aus Fleisch, Kartoffeln, Salat und zum Schluss ein Dessert.

Aber oft fühlt man sich nach dem Essen müde und erschöpft. Das ist der sogenannte „Sofa-Effekt“.

Das Essen sollte uns aber Energie geben. Große, gemischte Mahlzeiten fordern die Verdauung. Viele spüren danach ein Tief – ich früher auch.

Vorteile der Monodiät:

  • Sie ist einfach.
  • Die Verdauung ist schneller und effizienter.
  • Du sparst Zeit!
  • Du weißt genau, wann du satt bist.
  • Deine Geschmacksknospen werden empfindlicher.
  • Sie entlastet – und man isst automatisch weniger.
  • Sie schärft das Gespür für deinen Körper.

Was fühlt man, wenn man die Monodiät macht?

Ich spüre es selbst, und viele erzählen mir dasselbe: mehr Energie, eine leichtere Verdauung, das Essen schmeckt intensiver, und man nascht weniger.

Wie funktioniert die Monodiät im Alltag?

Ich empfehle niemandem, sein ganzes Leben lang nur Monodiäten zu machen, da das zu Mangelerscheinungen führen kann. Aber du könntest jeden Tag eine deiner Hauptmahlzeiten als Monodiät essen.

Am besten ist das morgens. Ich trinke morgens immer mindestens einen halben bis einen Liter lauwarmes Wasser und danach einen Saft oder eine Melone oder einen Selleriesaft oder einen Bananenmilch-Smoothie.

Probier mal ein paar Tage lang eine Monodiät: Zum Beispiel nur Bananen oder nur Melonen. Ein bis drei Tage sind für gesunde Erwachsene gut machbar. Länger rate ich davon ab, weil dir dann Nährstoffe fehlen.


Für wen ist die Monodiät nicht geeignet?

Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit, nicht für Kinder, nicht bei Diabetes und nicht bei einer Essstörung – auch nicht bei einer überstandenen. Wer chronisch krank ist oder Medikamente nimmt, spricht vorher mit der Ärztin oder dem Arzt.

Wenn du deinem Körper eine längere Pause gönnen möchtest, findest du in meiner Saftfasten-Anleitung alles Schritt für Schritt. Wie ein ganzer Tag mit lebendiger, roher Kost aussehen kann, zeige ich dir in meinem Rohkost-Tagesplan.

Häufige Fragen zur Monodiät

Ist es möglich, 3 Tage lang nur Äpfel zu essen?

Ja, für gesunde Erwachsene sind ein bis drei Apfeltage gut machbar – eine alte Tradition. Iss so viele Äpfel, wie du brauchst, um satt zu werden, und trink ausreichend Wasser. Länger als drei Tage rate ich ab – besonders Einsteigern –, und auf Dauer ist eine Monodiät für niemanden geeignet.

Jeden Tag eine andere Monodiät – geht das?

Ja, so mache ich es am liebsten: eine Mahlzeit am Tag als Mono-Mahlzeit, jeden Tag mit etwas anderem – lieber Gemüse als Obst, wegen des Fruchtzuckers. Die übrigen Mahlzeiten bleiben abwechslungsreich, so fehlt dir nichts.

Kann man mit einer Monodiät abnehmen?

Kurzfristig ja, weil man automatisch weniger isst. Als dauerhafte Abnehm-Diät ist sie aber nicht gedacht – dafür ist sie zu einseitig. Mir geht es um Entlastung, nicht um Kilos.

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Über Monika Gungl

Ich bin Monika Gungl, eine leidenschaftliche transpersonale, Integral psychologische Beraterin, Coach und Ernährungsberaterin. Mit einem ganzheitlichen Ansatz in der Psychologie begleite ich dich liebevoll auf deinem Weg zur persönlichen Entwicklung. Meine Erfahrung und mein Streben nach kontinuierlicher Weiterbildung ermöglichen es mir, dich dabei zu unterstützen, deine Ziele zu erreichen und die beste Version von dir selbst zu entfalten.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dir an deinem persönlichen Wachstum zu arbeiten!

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