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Selbstsabotage beim Abnehmen: Ein tiefgreifender Kampf gegen innere Barrieren 🚧

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Monika Gungl Portrait
Ein Blogbeitrag von:
Monika Gungl
Letzte Änderung:
25. August 2026
Lesedauer:
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Stell dir vor, es ist der Abend vor einem neuen Kapitel in deinem Leben. Du hast beschlossen, ab morgen einen gesünderen Lebensstil zu verfolgen – gesünder essen, mehr Sport treiben. Doch sobald der neue Tag anbricht, beginnt der innere Kampf. Eine vertraute Stimme flüstert: „Heute ist nicht der richtige Tag, starte lieber morgen.“ 🗓️ Dies ist ein klassisches Beispiel für Selbstsabotage beim Abnehmen. Wenn du schon oft versucht hast, deinen Lebensstil zu ändern, abzunehmen, oder mit dem Sport zu beginnen, aber immer wieder in alte Muster zurückgefallen bist, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass es psychologische Gründe gibt, die angegangen werden müssen – vorausgesetzt, medizinische Ursachen wurden bereits ausgeschlossen. Lass uns tiefer in dieses Phänomen eintauchen.

Selbstsabotage beim Abnehmen: Ursachen und ihre Auswirkungen

Mangelndes SelbstgefĂźhl und negatives Selbstbild

Diese fĂźhren oft zu einem GefĂźhl der Hilflosigkeit und Resignation beim Abnehmen.

Selbstzweifel und fehlendes Selbstvertrauen

Diese kÜnnen zu einem Mangel an Glauben in die eigene Fähigkeit fßhren, Ziele zu erreichen und notwendige Veränderungen beizubehalten.

Verhaltensmuster

Tief verwurzelte, ungesunde Gewohnheiten sind schwer zu brechen und kĂśnnen den Abnehmprozess erheblich behindern.

Doch nicht jedes Verhalten, das von außen wie Selbstsabotage aussieht, richtet sich tatsächlich gegen dich. Aus somato-psychologischer Sicht kann der Griff zum Essen ein körperlicher Versuch sein, innere Spannung zu regulieren. Aus integraler Sicht gehören dazu zugleich Gefühle, erlernte Muster, Beziehungen und die Lebensphase, in der ein Mensch sich befindet. Besonders deutlich wird dieses Zusammenspiel beim emotionalen Essen in den Wechseljahren, wenn körperliche Veränderung, seelische Neuorientierung und die Frage nach dem eigenen Platz im Leben gleichzeitig wirksam werden.

Hohe AnsprĂźche an sich selbst

Unrealistische Erwartungen können zu Enttäuschungen und dem Gefühl des Versagens führen, was die Motivation stark beeinträchtigen kann. 🏆

Der innere Schatten: Verborgene Ängste und Wünsche

Der innere Schatten repräsentiert die verborgenen Teile unserer Persönlichkeit – Ängste, verdrängte Gefühle und unerfüllte Wünsche. Beim Thema Abnehmen manifestiert sich der Schatten oft in Form von Angst vor Veränderung, mangelndem Selbstwertgefühl oder tief sitzenden Unsicherheiten.

Wie arbeitet der Schatten gegen uns?

  • Der Schatten kann uns unbewusst dazu bringen, in alte, ungesunde Gewohnheiten zurĂźckzufallen.
  • Er kann Zweifel und Unsicherheit schĂźren, die uns davon abhalten, neue Herausforderungen, wie eine Diät oder ein neues Fitnessprogramm, anzunehmen.
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Die Stimme, die dich sabotiert, ist oft nicht deine eigene

Wenn wir genau hinhĂśren, hat die Selbstsabotage fast immer eine Stimme. Sie sagt: „Das schaffst du sowieso nicht.“ „Du warst schon immer die Dicke.“ „Reiß dich zusammen.“ Die meisten Menschen halten diese Stimme fĂźr ihre eigene – fĂźr die nĂźchterne Wahrheit Ăźber sich selbst. Aber das ist sie selten.

Sehr oft ist diese harte innere Stimme eine geerbte Stimme. Es ist der Tonfall einer Mutter, einer Großmutter, einer Reihe von Frauen, die uns vorausgegangen sind. „Nimm dir nicht so viel.“ „Was sollen die Leute denken.“ „Ein bisschen weniger wĂźrde dir guttun.“ Sätze, die Ăźber Generationen weitergereicht wurden, meist ohne bĂśse Absicht – oft sogar aus Liebe und Sorge, in einer Zeit, in der Strenge gegen sich selbst fĂźr eine Frau ein Schutz war.

Das zu erkennen, verändert alles. Denn solange du glaubst, die sabotierende Stimme sei deine eigene Wahrheit, kannst du ihr nicht widersprechen. Aber in dem Moment, in dem du merkst: „Das ist gar nicht meine Stimme – das ist eine alte Angst, die ich Ăźbernommen habe“, entsteht zum ersten Mal ein Abstand. Und in diesem Abstand liegt deine Freiheit. Du darfst die Liebe der Frauen vor dir behalten – und ihre Angst und ihre Härte sanft zurĂźckgeben. Diese Arbeit gehĂśrt zu den tiefsten, die wir im Coaching gemeinsam tun.

Selbstsabotierende Glaubenssätze und ihre Überwindung

  1. „Ich kann nicht erfolgreich abnehmen.“
    • Frage: „Was wäre, wenn ich die MĂśglichkeit hätte, erfolgreich zu sein?“ 💭
  2. „Ich bin nicht diszipliniert genug.“
    • Frage: „Wie wĂźrde es aussehen, wenn ich Disziplin auf eine Weise entwickeln kĂśnnte, die fĂźr mich funktioniert?“
  3. „Abnehmen ist zu schwer.“
    • Frage: „Was, wenn es einfacher wäre, als ich bisher angenommen habe?“ 🤷‍♀️
  4. „Ich habe schon zu oft versagt.“
    • Frage: „Was wäre, wenn jedes vergangene Scheitern nur ein Schritt auf dem Weg zum Erfolg war?“
  5. „Gesundes Essen ist nicht lecker.“
    • Frage: „Wie kĂśnnte ich Freude am Entdecken neuer, gesunder Lebensmittel finden?“
  6. „Ich verdiene es nicht, schlank zu sein.“
    • Frage: „Warum sollte ich mir nicht ein gesundes und glĂźckliches Leben gĂśnnen?“
  7. „Ich kann meine Gewohnheiten nicht ändern.“
    • Frage: „Was wäre, wenn ich die Kraft hätte, meine Gewohnheiten zum Besseren zu verändern?“
  8. „Ich bin zu beschäftigt, um gesund zu leben.“
    • Frage: „Wie kann ich gesundes Leben in meinen vollen Zeitplan integrieren?“ ⏰
  9. „Ein kleiner Ausrutscher ruiniert alles.“
    • Frage: „Was, wenn jeder kleine Schritt zählt, selbst wenn es RĂźckschläge gibt?“ 🚶‍♀️
  10. „Mein Stoffwechsel ist zu langsam.“
    • Frage: „Wie kann ich meinen KĂśrper unterstĂźtzen und mit ihm zusammenarbeiten?“

Strategien gegen Selbstsabotage

Um die Selbstsabotage beim Abnehmen zu ßberwinden, ist es wichtig, diese negativen Aspekte zu erkennen, anzunehmen und aktiv zu transformieren. Techniken wie Meditation, Achtsamkeit und positive Selbstgespräche kÜnnen dabei helfen.

Integrales Coaching am Beispiel: Der Kampf gegen das Übergewicht – Die Geschichte von Julia

Julias Ausgangssituation

Julia, eine 35-jährige Büroangestellte, kam mit dem Ziel zu mir, ihr Übergewicht zu reduzieren. Sie hatte bereits viele Diäten ausprobiert, doch immer wieder führten emotionales Essen und mangelnde Motivation zum Sport dazu, dass sie ihre Ziele nicht erreichte. Julia beschrieb, wie sie sich oft selbst im Wege stand, indem sie nach einem anstrengenden Arbeitstag zu ungesunden Snacks griff, anstatt zu kochen oder sich zu bewegen.

Die integralen Coaching-Sitzungen (hier mehr erfahren)

In unseren Sitzungen haben wir zunächst Julias Lebensgeschichte und ihre bisherigen Erfahrungen mit Gewicht und Selbstbild untersucht. Es wurde deutlich, dass Julia seit ihrer Jugend mit einem negativen Selbstbild und Selbstzweifeln kämpfte. Diese emotionalen Herausforderungen manifestierten sich in ihrem Essverhalten und ihrer Unfähigkeit, eine dauerhafte Veränderung herbeizufßhren.

Wir nutzten Integralws Coaching, um Julias Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten: persÜnlich, sozial, kÜrperlich und spirituell. Dies half Julia, ein ganzheitliches Verständnis ihrer Probleme zu entwickeln.

Warum ich integral arbeite – der Blick auf den ganzen Menschen

Die meisten Abnehm-Ansätze schauen nur auf eine Ebene: den Teller, die Kalorien, den Sport. Genau deshalb kehrt die Selbstsabotage immer wieder zurück – weil ihre Wurzeln woanders liegen. Ich arbeite deshalb integral, das heißt: Ich betrachte deine Situation aus allen vier Blickwinkeln zugleich.

Da ist dein inneres Erleben – deine Gefühle, dein Selbstbild, deine Glaubenssätze. Da ist dein Körper – seine realen Bedürfnisse, seine Signale, sein Zustand. Da sind deine Beziehungen und dein Umfeld – die Menschen, für die du funktionierst, die Muster, die du gelernt hast. Und da ist die Welt um dich herum – eine Kultur, die dir täglich vermittelt, dein Körper sei nicht richtig, so wie er ist. Selbstsabotage entsteht fast immer aus dem Zusammenspiel mehrerer dieser Ebenen. Wer nur eine davon bearbeitet, wundert sich, warum er immer wieder zurückfällt.

Das ist der Unterschied, den meine Klientinnen spüren: Wir suchen nicht das nächste Diät-Rezept, sondern verstehen gemeinsam, warum du dir bisher im Weg standest – und lösen es an der Wurzel. Diesen ganzheitlichen Ansatz nenne ich integrale Ernährung und Begleitung

Und wenn es dir konkret ums Abnehmen in den Wechseljahren geht, findest du auch dafĂźr einen ganzheitlichen Weg: gesund abnehmen in den Wechseljahren.

Die Entdeckung der Selbstsabotage-Muster

Durch achtsamkeitsbasierte Übungen lernte Julia, ihre Gedanken und Emotionen besser zu beobachten und zu verstehen. Sie erkannte, dass ihr Hang zum emotionalen Essen oft durch Stress und Unzufriedenheit im Beruf ausgelöst wurde. Zusätzlich offenbarten sich tiefer liegende Ängste, wie die Angst vor Ablehnung und das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Die Arbeit mit dem Schatten

In dieser Phase des Coachings integrierten wir die Arbeit mit dem „Schatten“. Julia erkannte, dass viele ihrer selbstsabotierenden Verhaltensweisen – wie das emotionale Essen – Wurzeln in unterdrückten Emotionen und nicht anerkannten Aspekten ihres Selbst hatten. Durch geführte Schattenarbeit und Reflexionsübungen lernte sie, diese Schattenaspekte zu erkennen, anzunehmen und konstruktiv in ihr Selbstbild zu integrieren.

Entwicklung neuer Strategien

Gemeinsam entwickelten wir Strategien, um Julias Selbstsabotage zu ßberwinden, darunter Achtsamkeitstraining, positive Selbstgespräche, realistische Zielsetzung und die Integration von Bewegung in den Alltag.

Julias Fortschritte

Nach mehreren Wochen berichtete Julia von signifikanten Veränderungen. Sie hatte nicht nur Gewicht verloren, sondern fßhlte sich insgesamt energiegeladener und selbstbewusster. Ihre Fähigkeit, achtsame Entscheidungen zu treffen, hatte sich verbessert, und sie berichtete von einer geringeren Neigung zum emotionalen Essen.

Das Schönste an Julias Weg war nicht die Zahl auf der Waage. Es war, dass sie aufhörte, gegen sich selbst zu kämpfen. Das Abnehmen kam danach fast von allein – nicht, weil sie sich strenger kontrollierte, sondern weil sie sich nicht mehr ständig durch Essen trösten musste. Als das Eigentliche gehört wurde, verlor das emotionale Essen seine Dringlichkeit. Genau das meine ich, wenn ich sage: Der Weg führt nicht über mehr Disziplin, sondern über mehr Verstehen.

Angebot fßr ein kostenloses Erstgespräch

Wenn du dich in diesem Beitrag wiedererkannt hast, dann weißt du wahrscheinlich schon, dass dir noch ein Ratgeber mit zehn Tipps nicht weiterhilft. Selbstsabotage löst man nicht mit mehr Willenskraft, sondern indem man versteht, wovor ein Teil von einem sich eigentlich schützt. Genau diesen Weg gehen wir gemeinsam – behutsam, ohne Druck, und mit Blick auf den ganzen Menschen, der du bist.

In meinen Integral Coaching-Sitzungen kÜnnen wir gemeinsam deine selbstsabotierenden Muster erkunden und verstehen, wie du deinen inneren Schatten und die selbstsabotierenden Glaubenssätze ßberwinden kannst. Gemeinsam werden wir einen individuellen Plan entwickeln, um dich auf deinem Weg zu unterstßtzen.

Selbstsabotage Test findest du hier.

Weitere Beiträge zum Thema Selbstsabotage:

  • Beziehung â€“ wie Selbstsabotage Beziehungen beeinflussen kann.
  • Borderline â€“ wie Selbstsabotage bei Borderline-PersĂśnlichkeitsstĂśrung auftritt.
  • Abnehmen â€“ die Rolle der Selbstsabotage beim Versuch, Gewicht zu verlieren.
  • Trauma â€“ wie Traumata zu Selbstsabotage fĂźhren kĂśnnen.

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Monika Gungl Portrait

Über Monika Gungl

Ich bin Monika Gungl, eine leidenschaftliche Therapeutin, Coach und Ernährungsberaterin. Mit einem ganzheitlichen Ansatz in der Psychologie begleite ich dich liebevoll auf deinem Weg zur persÜnlichen Entwicklung. Meine Erfahrung und mein Streben nach kontinuierlicher Weiterbildung ermÜglichen es mir, dich dabei zu unterstßtzen, deine Ziele zu erreichen und die beste Version von dir selbst zu entfalten.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dir an deinem persĂśnlichen Wachstum zu arbeiten!

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