Seit über 30 Jahren faste ich – ich habe Wasserfasten, Trockenfasten und viele Saftkuren erlebt. In diesem Erfahrungsbericht erzähle ich dir ehrlich, wie das Saftfasten bei mir abläuft: was in den ersten Tagen schwer ist, was danach bleibt und warum ich es heute regelmäßig mache, obwohl ich mich ohnehin sehr gesund ernähre.
Die intensivsten Erfahrungen – 38 Tage Wasserfasten und vier Tage Trockenfasten allein auf einem Berg – findest du weiter unten. Für den Einstieg empfehle ich aber das, was ich selbst am häufigsten mache: das Saftfasten.
Meine Fastenreise
Als leidenschaftliche Verfechterin eines gesunden Lebensstils möchte ich heute meine tiefgreifenden Erfahrungen mit dem Saftfasten mit euch teilen. Seit 19 Jahren lebe ich als Vegetarierin, und seit einem Jahrzehnt folge ich dem veganen und rohveganen Lebensweg. Mein Fastenweg begann vor über 30 Jahren – mit Saftkuren, nicht mit Wasserfasten; das kam erst später. Vor 19 Jahren wagte ich ein Wasserfasten: Ursprünglich plante ich 40 Tage ausschließlich Wasser zu trinken, doch eine Reise zwang mich, nach 38 Tagen abzubrechen.
Diese Erfahrung war ein Wendepunkt in meinem Leben. Tägliche Einläufe offenbarten, wie viele Giftstoffe meinen Körper verließen, und ich beschloss, nicht aufzuhören, bis ich vollkommen gereinigt war. Diese Phase brachte mir eine nie zuvor erlebte Ruhe und Verbundenheit mit dem Universum. Mein Umfeld spürte diese Veränderung deutlich; Freunde verglichen mich sogar mit Buddha. Ich verlor mehr als 10 kg und fühlte mich außergewöhnlich wohl.
Nachdem ich langsam zur normalen Ernährung zurückkehrte, vermied ich Fleisch, was den Beginn meiner veganen Ernährung markierte. Obwohl ich einen 40-tägigen Wasserfasten nicht generell empfehle, kann ein kurzes Wasserfasten sehr vorteilhaft sein. Für Anfänger ist jedoch das Saftfasten ein sicherer Startpunkt.

Vielfältige Fastenerfahrungen
Seitdem habe ich verschiedene Fastenmethoden ausprobiert. Ein besonderes Erlebnis war das Trockenfasten, ein indianisches Ritual. Ich verbrachte vier Tage allein auf einem Berg in einem Zelt, das von einem ein Meter breiten Kreis umgeben war, den ich nicht verlassen durfte. Ohne Telefon, Bücher oder Schreibmaterial begann das Fasten mit einer Schwitzhüttenzeremonie. Trotz der Versuchung, die durch das Plätschern eines nahegelegenen Baches verstärkt wurde, aß und trank ich nichts. Die größte Herausforderung war jedoch nicht Hunger oder Durst, sondern die nächtliche Angst, besonders als ein Wildschwein mein Zelt umkreiste. Diese Erfahrung lehrte mich viel über die Überwindung von Angst und Einsamkeit.
Die Vorteile des Trockenfastens sind immens, ebenso wie seine Herausforderungen. Diese beiden Fastenerfahrungen waren die intensivsten meines Lebens.
In beiden Fällen war mein persönliches Fastenerlebnis eine Quelle tiefgreifender Erkenntnisse und Veränderungen. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Praktiken eine sorgfältige Planung, Vorbereitung und fachkundige Begleitung erfordern, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.
Heute faste ich regelmäßig zu Beginn jeder Jahreszeit und während des abnehmenden Mondes, da dies das Saftfasten unterstützt. Viele fragen, warum ich faste, obwohl ich mich so gesund ernähre. Der Grund ist einfach: Der größte Teil meines Lebens bestand aus ungesunder Ernährung, und deren Auswirkungen verschwinden nicht spurlos. Zudem esse ich gelegentlich in Restaurants, wo ich die Zutaten nicht vollständig kontrollieren kann. Obwohl ich biologisches Obst und Gemüse bevorzuge, ist es nicht immer möglich, unbehandelte Produkte zu bekommen. Ich trinke gereinigtes Wasser, aber auf Reisen nehme ich meinen Wasserfilter nicht mit. Zudem nehmen wir täglich Giftstoffe aus der Luft auf. Ich verwende keine Reinigungsmittel oder Kosmetika, und dennoch gibt es Gründe, warum ich regelmäßig faste. Aber das Wichtigste ist das reine „Buddha-Gefühl“, das der Fastenprozess mit sich bringt – eine schwer zu beschreibende Erfahrung der Ruhe, Akzeptanz und des Glücks.
Um diese Erfahrungen zu teilen, habe ich zahlreiche Fastenlager geleitet, bei denen wir gemeinsam fasteten, meistens mit Saftfasten, manchmal mit Smoothie- oder Rohkostfasten. In diesen Lagern praktizieren wir Meditation, Wandern und bereiten gemeinsam unsere Säfte für den ganzen Tag vor. Diese Gemeinschaftserlebnisse sind unglaublich motivierend und fröhlich, voller Selbsterfahrung und Übungen zur Selbstfindung. Sie sind auch Teil der integralen Lebenspraxis, die wir die ganze Woche oder zehn Tage lang mit viel Lachen, Tanzen, Singen, Trommeln und der Entdeckung Teneriffas leben.
Wie meine Saftkur heute abläuft – Tag für Tag
Heute faste ich zu Beginn jeder Jahreszeit mit frisch gepressten Säften – mindestens sieben, meist zehn Tage. So sieht das bei mir aus:
Die Tage davor. Ich lasse schrittweise Fleisch, Milchprodukte, Gluten und Kaffee weg und esse leichter – so ist der erste Fastentag kein Schock. Genau diese Vorbereitung beschreibe ich Schritt für Schritt in meiner Saftfasten-Anleitung.
Tag 1 und 2. Ich selbst trinke drei bis vier Liter Saft am Tag, manchmal mehr – nach über 30 Jahren Fasten. Wer neu einsteigt, ist mit 1,5–2 Litern gut versorgt, dazu Wasser und Kräutertee. In den ersten beiden Tagen fühle ich mich meist noch leicht und motiviert – der Körper lebt noch von seinen Reserven.
Tag 3. Früher war der dritte Tag mein schwerster Tag – Müdigkeit, Kopfweh, unruhiger Kopf. Heute, nach so vielen Fastenkuren, merke ich ihn kaum noch. Bei Einsteigern ist er aber meist der Wendepunkt: Wer hier durchkommt, hat das Schwerste hinter sich.
Tag 4 bis 7 – und darüber hinaus. Ab jetzt kommt das, wofür ich faste: Klarheit, eine stille Energie, ein ruhiger Geist – dieses „Buddha-Gefühl“, das ich weiter oben beschreibe. Der Hunger ist weg, die Sinne sind wach, der Schlaf wird tief.
Der Wiedereinstieg. Für mich der wichtigste Teil: püriertes Obst und Gemüse, dann Rohkost, erst nach Tagen wieder alles. Wer hier zu schnell ist, verliert vieles von dem, was die Fastenzeit gebracht hat.
Und das Gewicht? Ja, ich verliere jedes Mal ein paar Kilo, ein Teil davon Wasser. Aber das ist nie mein Grund. Mein Grund ist die Pause – für den Körper und für den Kopf.
Wenn du das nicht allein machen möchtest: Genau so begleite ich dich in meinem 7-Tage-Saftfasten – mit Anleitung, Einkaufsliste und persönlichem Coaching. Für einen ersten Versuch reicht auch mein 3-Tage-Saftfasten-Plan.
Teilnehmererfahrungen im Integral Lebenspraxis Saftfasten-Camp

Die Teilnehmer meiner Saftfasten-Camps berichten von tiefgreifenden und oft lebensverändernden Erfahrungen. Durch die Kombination von Saftfasten, Meditation, gemeinschaftlichen Aktivitäten und der integralen Lebenspraxis und integralen Ernährung erleben sie eine starke Transformation sowohl auf körperlicher als auch auf geistiger Ebene. Ob Saftfasten zu dir passt, zeigt dir mein Saftfasten-Selbsttest.
Viele berichten von einer deutlichen Steigerung ihres körperlichen Wohlbefindens. Die Entgiftung durch das Saftfasten führt oft zu mehr Energie, verbesserter Verdauung und einem allgemeinen Gefühl der Leichtigkeit. Die Teilnehmer bemerken eine Reduktion von Entzündungen und chronischen Schmerzen und erleben häufig eine Verbesserung von Hautproblemen.
Auf geistiger und emotionaler Ebene erleben viele Teilnehmer eine erhöhte Klarheit und ein gestärktes Bewusstsein für ihre inneren Prozesse. Die Ruhe und der Rückzug von der alltäglichen Hektik ermöglichen es ihnen, tief in sich selbst hineinzuschauen und alte, nicht mehr dienliche Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu erkennen und loszulassen. Dies führt oft zu einem erneuerten Gefühl von Frieden und Ausgeglichenheit.
Die gemeinsamen Meditationen und spirituellen Praktiken fördern ein Gefühl der Verbundenheit und des Einklangs mit sich selbst, den anderen Teilnehmern und der Natur. Dieses Gemeinschaftsgefühl wird als besonders wertvoll und bereichernd empfunden. Viele berichten von tiefen, oft emotionalen Einsichten, die durch die Gruppenaktivitäten und den Austausch mit anderen entstehen. Sehr viele „Aha- Erlebnissen“ .
Das gemeinsame Erleben des Fastens in einer unterstützenden und liebevollen Umgebung verstärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Die Teilnehmer ermutigen sich gegenseitig, über ihre Grenzen hinauszugehen und neue, positive Gewohnheiten zu entwickeln, die sie auch nach dem Camp in ihr tägliches Leben integrieren.
Die vielfältigen Aktivitäten wie Tanzen, Singen, Trommeln und die Erkundung der wunderschönen Natur Teneriffas tragen zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden bei. Diese Elemente der integralen Lebenspraxis helfen den Teilnehmern, eine tiefere Verbindung zu ihrem Körper, Geist und ihrer Seele herzustellen und fördern eine nachhaltige, positive Veränderung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Integral Lebenspraxis Saftfasten-Camp eine transformative Erfahrung bietet, die weit über das bloße Fasten hinausgeht. Es ist eine Reise zur Selbstentdeckung und persönlichen Erneuerung, die von meinen Teilnehmern als äußerst bereichernd und lebensverändernd empfunden wird.
Häufige Fragen zu meinen Saftfasten-Erfahrungen
Wie oft machst du eine Saftkur?
Zu Beginn jeder Jahreszeit, mindestens sieben, meist zehn Tage. Auch wenn ich mich sehr gesund ernähre: Die Pause tut Körper und Geist jedes Mal gut.
Welcher Tag beim Saftfasten ist der schwerste?
Früher der dritte Tag – heute merke ich ihn kaum noch. Bei den meisten Teilnehmerinnen meiner Camps ist es ebenfalls der dritte Tag; ab dem vierten kommen Klarheit und Energie.
Nimmt man beim Saftfasten ab?
Meist ja, ein paar Kilo, ein Teil davon Wasser. Für mich ist das ein Nebeneffekt – das Ziel ist die Erholung des Körpers, nicht die Waage.
Integrale Lebenspraxis-Camps auf der Glücksinsel Teneriffa: Transformation und Selbsterlebnissen

Entdecke die Welt der Integralen Lebenspraxis auf der Glücksinsel Teneriffa! Neben den Saftfasten-Camps biete ich auch 7- bis 10-tägige Camps ohne Fasten an, in denen du in die Prinzipien eines ganzheitlichen Lebens eintauchen kannst.
In diesen Camps konzentrieren wir uns auf selbsterlebnisse Gruppenaktivitäten, die reich an „Aha-Erlebnissen“ sind und dir helfen, neue Lebensgewohnheiten zu entwickeln. Es ist eine ideale Gelegenheit, in einer atemberaubenden Umgebung deine innere Balance zu finden, dich zu entspannen und gleichzeitig praktische Fähigkeiten für ein erfülltes Leben zu erlernen.
Wenn du Teil dieser transformierenden Erfahrung auf Teneriffa sein möchtest, melde dich per E-Mail an info@monikagungl.com an. Dort erhältst du alle notwendigen Informationen und bleibst über die nächsten Termine informiert. Nutze diese Gelegenheit, um auf Teneriffa, der Insel des Glücks, persönliches Wachstum und Freude zu erleben!












